Welsumer

Ostfriesische Möwe 050   Ostfriesische Möwe 051

                  

 

Die Heimat des Welsumerhuhnes ist Holland. In Welsum, einem kleinen Dorf an der Ijssel und dessen

Nachbarorten Olst und Epe entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein lokaler Hühnerschlag von

rostbrauner, rebhuhnähnlicher Farbe,  der durch große dunkelbraune Eier auffiel. Nach mehreren

Einkreuzungen von Kämpfern, Rhodeländern, Dorkings und rebhuhnfarbigen Italienern entwickelte sich das

 Welsumer-Huhn wie wir es heute kennen.

Schon 1919 wurde der holländische Standard des Welsumerhuhns aufgestellt und anerkannt. Auf der

Weltgeflügelausstellung 1921 in Den Haag wurden die Welsumer und die für ungewöhnlich großen dicken

dunkelbraunen  Eier erstmalig präsentiert.

1929 wurde das Welsumerhuhn vom Bund Deutscher Geflügelzüchter anerkannt und die

Musterbeschreibung wurde im Norddeutschen Geflügelhof vom 13.06.1929 veröffentlicht.

Gewichte: Hahn 2,75-3,25 kg, Henne 2-2,5 kg.

Bruteier-Mindestgewicht: 65 g.

Schalenfarbe der Eier: dunkelbraun mit wenig Glanz.
 

 
Rost-rebhuhnfarbig:

HAHN: Kopf goldbraun. Halsbehang goldbraun mit leicht angedeuteter schwarzer Schaftstrichzeichnung.

Sattelbehang

 rot- bis goldbraun mit wenig oder ohne schwarze Schaftstrichzeichnung. Rücken, Schultern und

Flügeldecken tief rotbraun.

HENNE: Kopf rotbraun. Halsbehang oben rotbraun, nach unten in goldbraun übergehend, mit schwarzer

 Schaftstrichzeichnung. Mantelgefieder rostbraun mit schwarzer Pfefferung und goldbrauner

Nervzeichnung. Brust

dunkellachsfarbig. Schenkel und Hinterteil vorherrschend bräunlich mit grauer Pfefferung. Untergefieder

 grau.

 

 

 

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